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Höhepunkte 2016

Nils Landgren und Musiker der Anhaltischen Philharmonie Dessau

Nils Landgren im vollbesetzten Haus des Anhaltischen Theaters Dessau
© Sebastian Gündel



Konzert im
Anhaltischen Theater Dessau


Time for Some Musicals with Nils
Best of the Best: Mendoza & Landgren am Broadway

Musik von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim arrangiert von Vince Mendoza
Posaune: Nils Landgren
Klavier: Jan Lundgren
Kontrabass: Dieter Ilg
Schlagzeug: Rasmus Kihlberg
Gesang: Viktoria Tolstoy


Eine der großartigen Eigenschaften von Nils Landgren ist es, trotz seines virtuosen Spiels immer die Musik ins Zentrum zu stellen. Der Jubel über sein perfektes wie bewegendes Spiel wird so zum Jubel für und über die Musik, zur Verneigung vor den Komponisten.

Dass man den Freunden des Kurt Weill Fest nicht viel über die besonderen Qualitäten von Nils Landgren erzählen muss, hat natürlich mit der fulminanten Residenz zu tun, die "Mr. Redhorn" beim Fest 2009 feierte. Und so kann auch hier der Blick sich der Musik von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim zuwenden und den Vorhang öffnen für eine große Hommage an den New Yorker Broadway und zwei seiner bedeutendsten Protagonisten in der Nachfolge von Kurt Weill. Bernstein dirigierte nicht nur die erste Aufführung der überarbeiteten Dreigroschenoper in den USA. Er selbst schuf auch unvergessliche Werke wie West Side Story, Candide, Trouble in Tahiti oder A Quiet Place. Bedarf es beim charismatischen Bernstein nicht vieler Worte, so bedarf es bei Stephen Sondheim der Entdeckung eines der bedeutendsten Schriftsteller, Texter und Komponisten Amerikas! Wer schon einmal mitsummte, wenn Send in the Clowns ertönte, wird verstehen, dass da bislang ein Genie weitgehend unbekannt blieb.

Es spricht für Nils Landgren, dass er sich für das Kurt Weill Fest 2016 wieder die Zusammenarbeit mit Musikern aus Dessau wünschte, was bei "Time for some Musicals with Nils" Orchestermitglieder der Anhaltischen Philharmonie auf die Bühne brachte. Klassik und Jazz vereint mit dem Broadway. Kurt Weill ließ grüßen: Es gibt eben kein U und E – sondern nur gute und schlechte Musik!







© Roßdeutscher & Bartel GmbH, Leipzig, 2017