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Höhepunkte 2016

Zar und Diktator

Kristine Baran (Der falsche Boy), Albrecht Kludszuweit (Der Anführer), Stefanie Kunschke (Angèle), Alexander Nikolić (Der falsche Gehilfe), KS Iordanka Derilova (Die falsche Angèle) und KS Ulf Paulsen (Der Zar von ***)
© Claudia Heysel



Oper im
Anhaltischen Theater Dessau


Zar und Diktator

Ernst Krenek: Der Diktator, op. 49
Kurt Weill: Der Zar lässt sich photographieren, op. 21

Musikalische Leitung: Daniel Carlberg
Szenische Einrichtung: Doris Sophia Heinrichsen
Bühnenbild: Nicole Bergmann
Solisten des Anhaltischen Theater Dessau
Anhaltische Philharmonie Dessau


Es war der zentrale Punkt der Kooperation zwischen der Ernst Krenek Institut Privatstiftung in Krems und dem Kurt Weill Fest: Weill und Krenek begegneten sich in einem Opernabend mit zwei Einaktern, einer Form, die in der Moderne eine Blütezeit erlebte. Beide Werke sind 1928 uraufgeführt und finden sich äußerst selten nebeneinander in einem Programm – eine Unterlassung, die bei "Krenek, Weill & Die Moderne" eine Gutmachung erfährt.

Diktator und Zar: Wir begegneten charismatischen Herrschern und bewaffneten Frauen, die sich den Männern näherten und sie herausforderten. Doch waren die Ausgangslagen und die Entwicklung der Geschichten höchst unterschiedlich, trafen wir auf eine Komödie und eine Tragödie, entspannen sich zwei völlig eigenständige Kriminalgeschichten. Natürlich spielten die technischen Errungenschaften der Moderne, spielten bestehende oder sich abzeichnende Entwicklungen im Europa zwischen den Weltkriegen eine Rolle. Doris Sophia Heinrichsen entwickelte all das mit dem Ensemble des Anhaltischen Theaters, Daniel Carlberg leitete die Anhaltische Philharmonie durch die faszinierenden Partituren. Frischer Wind für Kurt Weill!






 


© Roßdeutscher & Bartel GmbH, Leipzig, 2017