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Artist-in-Residence

2004 - Christine Schäfer

Die Sopranistin Christine Schäfer gehört mit Opernauftritten in Salzburg, Glyndebourne, London, Paris, Amsterdam, Berlin, München sowie an den wichtigen Häusern in Nordamerika zu den erfolgreichsten und besten Sängerinnen unserer Zeit. Mit ihren Interpretation u.a. der Lucia, Gilda, Sophie, Lulu, Konstanze und Zdenka hat sie in den letzten Jahren Maßstäbe gesetzt.
Beim Kurt Weill Fest wird Christine Schäfer als Artist-in-Residence mehrmals zu erleben sein bei ihrer Liedmatinee im Schloss Köthen, einem Konzert mit dem Palast Orchester und Max Raabe im Anhaltischen Theater sowie bei einem Festivalcafé im Steigenberger Hotel Fürst Leopold.
Christine Schäfer studierte an der Berliner Hochschule für Musik bei Ingrid Figur und vervollständigte ihre Ausbildung bei Arleen Auger, Aribert Reimann, Sena Jurinac und Dietrich Fischer-Dieskau. Sie legte schon früh neben ihrer Opernkarriere einen Schwerpunkt auf den Konzert- und Liedgesang.
Die Künstlerin arbeitete mit den Dirigenten Claudio Abbado, Pierre Boulez, Andrew Davis, Leopold Hager, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle und Helmut Rilling zusammen. Von den Orchestern, mit denen sie aufgetreten ist, seien beispielhaft die Berliner, Wiener und Münchner Philharmoniker sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das City of Birmingham Symphony Orchestra und das Chicago Symphony Orchestra genannt.

Dabei liegt ihr besonderes Interesse neben dem klassischen Repertoire bei Werken des Barocks und des 20. Jahrhunderts.
Auf Tonträger sind zahlreiche Aufnahmen erschienen ­ die „Schöpfung” mit Helmut Rilling, Aribert Reimanns „Nachtträume“ und „Kinderlieder“, J.S. Bachs „Johannes-Passion mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, Canzonettas von Mozart mit dem Bläserensemble der Berliner Philharmoniker unter Dietrich Fischer-Dieskau, die „Entführung aus dem Serail“ unter William Christie mit Les Arts Florissants sowie Lieder von Schubert und Schumann mit Graham Johnson, für die sie den renommierten „Grammophone Solo Vocal Award” erhielt.




© Roßdeutscher & Bartel GbR, Leipzig, 2017