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Artist-in-Residence

2012 - Ute Gfrerer

Ute Gfrerer hat sich in den letzten Jahren u.a. als Interpretin der Musik von Kurt Weill einen Namen gemacht. Nach ihrem Gesangs- und Schauspielstudium in Los Angeles war sie Ensemblemitglied an verschiedenen Opernhäusern Deutschlands und Österreichs (u. a. an der Wiener Volksoper), bevor sie freischaffend tätig wurde. Unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Moest, Thomas Hengelbrook oder lngo Metzmacher trat sie wiederholt in Zürich, Hamburg, München, London, Salzburg, Bregenz und Wien auf. 2008 gab sie unter der Leitung von HK Gruber mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ihr Debut als Anna in Weills "Die Sieben Todsünden", ein Werk, das sie seitdem auch mit dem WDR Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie und mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Festival Nord-Norge in Harstadt (Norwegen) aufgeführt hat.
Im Jahre 2010 war sie als einzige "nicht britische" Künstlerin in der Rolle der Jenny in einer Radio-Produktion der "Dreigroschenoper" des BBC Orchesters in Manchester zu hören.
Neben dem deutschsprachigen Weill-Repertoire engagiert sich Ute Gfrerer auch für dessen französische Kompositionen: Mit dem französischen "Trio Futurum" in einem ambitionierten CD-Projekt oder 2009 mit dem "Orchestra de Bretagne" in Aufführungen der selten gespielten "Marie Galante Suite". Seit 6 Jahren in Boston lebend, erobert Gfrerer natürlich ebenso den "Broadway-Weill", etwa mit der Eliza Elliott in "Lady in the Dark" (2008) oder der Venus in einer Produktion von "One Touch of Venus" beim Kurt Weill Fest Dessau 2010. Das Repertoire der multitalentierten Sängerin beinhaltet Mozart-Rollen wie die Susanna in "Le nozze di Figaro", der Donna Elvira in "Don Giovanni" oder der Despina in "Cosi fan tutte". In Johann Strauss´ "Die Fledermaus" verkörperte sie die Adele, während sie in "My Fair Lady" die Rolle der Eliza Doolittle sang. Weiterhin ist Ute Gfrerer auch in der neuen Musik zu Hause, etwa mit der Rolle der Kathi in Gottfried von Einems "Der Zerissene" oder der Abigail Williams in Robert Wards "The Crucible". Daneben singt Ute Gfrerer regelmäßig Musicals und Chansons und gestaltet ihre eigenen Kabarett-Programme. Sie ist als Solistin in der ganzen Welt gefragt, u.a. auch in den USA, in Japan, Russland, Mexiko und Guatemala. Ihre Auftritte sind auf zahlreichen DVDs dokumentiert, darunter eine Produktion der "Lustigen Witwe" an der Züricher Oper. Im Sommer 2012 wird Gfrerer ihr Debut bei den Salzburger Festspielen als alte Papagena in "Das Labyrinth" (Zweiter Teil "Die Zauberflöte") geben.

www.ute-gfrerer.com






Ute Gfrerer
My Ship



Ute Gfrerer
L'Hirondelle du Foubourg

© Roßdeutscher & Bartel GbR, Leipzig, 2017