Till Brönner
Till Brönner
Artist-in-Residence 2018
© Ulla Lommen


Anhaltische Philharmonie
Anhaltische Philharmonie Dessau
© Claudia Heysel


Anhaltische Philharmonie Dessau
Anhaltische Philharmonie Dessau
© Claudia Heysel


Anhaltisches Theater Dessau
Anhaltisches Theater Dessau
© Claudia Heysel




Programm 2018

V1

Freitag | 23.02.2018


19.30 Uhr, Eröffnungskonzert im
Anhaltischen Theater Dessau


Festspieleröffnungskonzert

Kurt Weill: Suite aus der Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" für Orchester eingerichtet von Wilhelm Brückner-Rüggeberg
Jazz Pieces
für Trompete und Orchester
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 7 in A-Dur op. 92

Trompete: Till Brönner
Dirigent: GMD Markus L. Frank
Anhaltische Philharmonie Dessau


Ein singuläres symphonisches Werk steht am Ende des Konzertprogramms, mit dem das Kurt Weill Fest 2018 eröffnet wird: Ludwig van Beethovens Siebte Sinfonie A-Dur op. 92. Im Laufe der Zeit ist die 1813 in Wien uraufgeführte Komposition Gegenstand unterschiedlichster, mitunter durchaus widersprüchlicher Interpretationen geworden: Hörte Richard Wagner aus Beethovens Siebter Sinfonie eine "Apotheose des Tanzes" heraus, so fühlte sich Robert Schumann an die Schilderung einer Hochzeitsfeier erinnert. Weniger prominente Kommentatoren bezeichneten das Werk später auch als "Apotheose des Marsches" oder als "Hohelied des Humors", als musikalische Bebilderung von Johann Wolfgang von Goethes Wilhelm Meister sowie als "Sieg der Sinfonie über die Alleinherrschaft des Rhythmus." Verwirrend? Durchaus! Beethovens Musik wird all ihren Beschreibungen gerecht, lässt sich durch sie aber nicht restlos erklären. Beethovens Siebte Sinfonie im Kontext von Auszügen aus Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – der wohl revolutionärsten und streitbarsten Zusammenarbeit von Kurt Weill und Bertolt Brecht – zu erleben, ist an sich schon ein spannendes Unterfangen.

Wenn mit Till Brönner dann aber auch noch der Artist-in-Residence des Kurt Weill Fests 2018 seinen Dessauer Einstand gibt, ist musikalische Spannung auf höchstem Niveau garantiert. Der mit allen nur denkbaren stilistischen Wassern gewaschene, neben zahlreichen anderen Auszeichnungen auch mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik bedachte Ausnahmemusiker hat in der Vergangenheit u.a. auf Einladung von Barack Obama im Weißen Haus musiziert. Im Eröffnungskonzert des Kurt Weill Fests 2018 vermittelt Till Brönner in einem eigenen Programmabschnitt zwischen Beethoven und Weill, Klassik und Moderne, E- und U-Musik.













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